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Autos & Zubehoer

Zündkerzen:

Bei defekten, einfach ein Autoersatzteile neu einsetzten, aber, ist das immer so einfach? Beim Wechsel einer Zündkerze, ist diese Frage ganz eindeutig mit „Nein“ zu beantworten. Hat das Automobil einen Motor, welcher leicht zu erreichen ist, heißt das noch lange nicht, dass hier keine Vorsicht geboten ist. Will man die alte Zündkerze lösen, so muss dieses mit viel Fingerspitzengefühl erfolgen, damit keine Teile abreißen. Wer zu grob arbeitet, kann das Pech haben, dass das Gewinde später ausgebohrt oder neu geschnitten werden muss. Durch die heutzutage übliche Verwendung von Aluminium-Zylinderköpfen, ist beim Einschrauben exakte Arbeit gefordert. Fehler sollten schnell erkannt werden und jegliche Gewalt und damit verbundener Kraftaufwand unterlassen werden. Hilfsmittel wie Öl oder Fett sind in keinster Weise empfehlenswert, da es das Autoersatzteil so sehr festsetzt, das es später kaum wieder zu entfernen ist. Warum ein Pkw eine Zündkerze benötigt, steht außer Frage, denn sie soll das Luft-Kraftstoff-Gemisch des Ottomotors sicher zünden, wie der Name schon preisgibt. Sie erreicht meist schnell eine Selbstreinigungstemperatur von 400°C, welche bei Volllast die Marke von 850°C nicht überschreiten sollte. Temperaturen, denen man als Mensch nicht gern spüren möchte. Die Zündkerze hingegen, hält noch stärkere Hitze aus, denn im Brennraum herrschen bis zu 3000°C. Bei dieser Leistung sollte ihr gedankt sein, dass sie ihre Arbeit tut und ihr ist Nachzusehen, wenn sie beeinflusst durch Schwefel, im Kraftstoff, oder Ölasche irgendwann ihre Funktion aufgibt und um Ersatz bittet. Und gegen das Bestehen in immenser Hitze, wirkt jetzt das Auswechseln der Zündkerze, trotz möglicher Komplikationen, wie ein Kinderspiel.

 
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